AMuG

AMuG (Archäologisches Museum für Gegenwart) ist ein Unterrichtsentwicklungsprojekt der Pädagogischen Hochschule Graubünden zum interdisziplinären Unterricht in Geschichte und Kunst. Ich habe 2021 meine Bachelorarbeit im Rahmen des Projekts geschrieben und arbeite seitdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei AMuG mit.

zur Projektbeschreibung der PGHR (als Suchbegriff „AMuG“ eingeben)

BA: (inter)disziplinär denken

Abstract

Die vorliegende Bachelorarbeit wurde im Rahmen des Unterrichtsentwicklungsprojekts AMuG (Archäologisches Museum für Gegenwart) der Pädagogischen Hochschule Graubünden erstellt. Die zentralen Untersuchungsgegenstände sind das historische Denken und das künstlerische Denken. Es erfolgt eine Erörterung der beiden Denkprozesse. Sie werden in einem grafischen Modell zueinander in Beziehung gesetzt, das Spezifika des historischen und künstlerischen Denkens durch deren Ausprägung verschiedener Merkmale aufzeigt. Ergänzende Informationen aus der Praxis liefern Interviews mit Andrea Kauer, Direktorin des Rätischen Museums, und Stephan Kunz, Direktor des Bündner Kunstmuseums. Obwohl sich die These, dass durch die Untersuchung der beiden Museen genauere Informationen zur Trennung von „historisch“ und „künstlerisch“ erlangt werden können, als falsch erweist, können wichtige Erkenntnisse zur Interdisziplinarität gewonnen werden. Mit dem Denkmodell und den Informationen zu den Museen werden die Aufgaben, die für AMAMuG mit zwei Primarschulklassen durchgeführt wurden, analysiert. Die Analyse ergibt, dass ungefähr die Hälfte der Aufgaben klar historisch oder künstlerisch ausgerichtete Denkprozesse verlangt. Die anderen Aufgaben fordern eine Kombination von historischem und künstlerischem Denken. Diese Erkenntnisse unterstützen möglicherweise das Redesign von AMAMuG für eine erneute Durchführung der Unterrichtseinheit.

Podiumsgespräch

Am 17. September 2022 durfte ich an einem Podiumsgespräch zu meiner Bachelorarbeit im Bündner Kunstmuseum teilnehmen.

Weitere Teilnehmende: Andrea Kauer, Direktorin des Rätischen Museums, Stefan Kunz, Direktor des Bündner Kunstmuseums, Lukas Bardill, Künstler und Dozent an der PHGR

Dieses Video zeigt zwei Ausschnitte aus dem Podiumsgespräch.

Denkmodell

Dieses Denkmodell entwickelte ich aus Literatur zum historischen und künstlerischen Denken. Es diente als Grundlage zur Analyse der Aufgaben für die Schüler*innen bei AMuG.

Das AMuG

Resultat der Unterrichtseinheit des Projekts ist das Archäologische Museum für Gegenwart (AMuG), welches im fiktiven Jahr 2319 seine Tore öffnet. Die folgende Abbildung zeigt eine Analyse dieses von den Schüler*innen gegründet und bestückten Museums.